Dachfläche Rechner

Dachfläche für Satteldach, Walmdach, Pultdach und Flachdach berechnen — Sparrenlänge, Firsthöhe, Ziegelanzahl und PV-Panel-Schätzung für Ihr Schweizer Haus.

Von der Redaktion darlehenrechner.ch · Aktualisiert: 16. April 2026

Schnellrechner Schnelle Schatzung
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Breite des Hauses gemessen an der Traufe (Dachkante)
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Länge des Dachs (Firstlänge)
°
Dachneigungswinkel in Grad (typisch 25°–45°)
Dachfläche (gesamt)138.6 m²
Sparrenlänge5.77 m
Firsthöhe2.89 m
Firstlänge12 m
Trauflänge (gesamt)24 m
Ziegel (ca., inkl. 10% Reserve)?Basiert auf Standardziegel ca. 14 Stück/m²2'134 Stück
PV-Panels (max. Südseite)?Schätzung: 1 Panel = 1.7 m², nur Südseite (halbe Dachfläche)40 Panels

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So verwenden Sie den Dachfläche-Rechner

Wählen Sie den Tab für Ihren Dachtyp und geben Sie die Masse ein:

  • Satteldach: Häufigster Dachtyp in der Schweiz. Zwei geneigte Flächen, zwei Giebeldreiecke.
  • Walmdach: Vier geneigte Flächen — alle vier Seiten haben eine Neigung. Windstabiler als Satteldach.
  • Pultdach: Eine geneigte Fläche. Beliebt bei modernen Anbauten und Gewerbebauten.
  • Flachdach: Nahezu horizontales Dach (<5°). Standard bei Mehrfamilienhäusern und Bürogebäuden.

Berechnungsformeln

Satteldach: Sparrenlänge = (Dachbreite ÷ 2) ÷ cos(α) Dachfläche = 2 × Sparrenlänge × Dachlänge Firsthöhe = (Dachbreite ÷ 2) × tan(α) Pultdach: Sparrenlänge = Dachbreite ÷ cos(α) Dachfläche = Sparrenlänge × Dachlänge Flachdach: Dachfläche = (Länge + 2×Überstand) × (Breite + 2×Überstand)

Typische Dachneigungen in der Schweiz

  • 5°–15°: Flachdach / flaches Pultdach — Dachabdichtung nach SIA 271
  • 20°–35°: Flaches Satteldach — Mittelland, stadtnahe Lagen
  • 35°–45°: Klassisches Satteldach — Standard Schweizer Wohnbau
  • 45°–60°: Steiles Dach — Alpenregion, Schneelasten nach SIA 261
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Dachtyp wählen und vergleichen
Satteldach — Ergebnis
Grundriss80
Dachflächenfaktor×1.35
Dachfläche (effektiv)108
Mehrfläche vs. Grundriss+28
Typische Neigung30–45°

Dachabdichtung und Normen in der Schweiz

In der Schweiz gelten für Dächer verschiedene SIA-Normen:

  • SIA 261: Einwirkungen auf Tragwerke — regelt Schnee- und Windlasten nach Standort
  • SIA 271: Abdichtungen im Hochbau — für Flachdächer und begrünte Dächer
  • SIA 279: Ausführungsbestimmungen für Klempnerarbeiten
  • Schneelasten: In der Schweiz bis zu 3.0–6.0 kN/m² in alpinen Lagen

Rechenbeispiel: Einfamilienhaus Satteldach

Haus: 12 m lang, 10 m breit, 35° Neigung
Sparrenlänge: (10÷2) ÷ cos(35°) = 5 ÷ 0.819 = 6.1 m
Dachfläche: 2 × 6.1 × 12 = 146.6 m²
Firsthöhe: (10÷2) × tan(35°) = 5 × 0.700 = 3.5 m
Ziegel (14/m² + 10%): 146.6 × 14 × 1.1 ≈ 2257 Stück
PV-Panels (Südseite, 1.7 m²/Panel): 73.3 ÷ 1.7 ≈ 43 Panels
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Materialberechnung

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z.B. 1.35 = Satteldach 35°
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Dachüberstand an allen Seiten
Material wählen
Grundfläche
80 m²
Dachfläche (effektiv)
126 m²
Anzahl Ziegel (inkl. 5%)
1'588 Stk.
Materialkosten
CHF 6'930
EigenschaftWert
MaterialTondachziegel
CHF/m²CHF 55
Haltbarkeit50–80 Jahre
Gewicht40 kg/m²
VorteilNatürlich, langlebig, diffusionsoffen
Montagelohn (ca.)CHF 6'300
Gesamtkosten (Mat. + Montage)CHF 13'230

Häufige Fragen zum Dachfläche-Rechner

Sparrenlänge = (Dachbreite ÷ 2) ÷ cos(Neigungswinkel). Dachfläche = 2 × Sparrenlänge × Dachlänge. Beispiel: Dachbreite 10 m, Länge 12 m, Neigung 30°: Sparren = 5 ÷ cos(30°) = 5.77 m. Dachfläche = 2 × 5.77 × 12 = 138.6 m².

Standard-Dachziegel decken je nach Format ca. 12–16 Stück pro m². Faustregel: 14 Stück/m² + 10% Reserve. Präzise Angaben erhalten Sie beim Ziegelhersteller oder Dachdecker — die genaue Zahl hängt von Ziegelformat, Überdeckung und Giebelabschluss ab.

In der Schweiz variiert die Dachneigung stark: Berggebiete 45°–55° wegen Schneefällen. Mittelland 30°–40° für klassische Wohnhäuser. Flachdächer unter 5°. Kantonale Bau- und Zonenreglemente (BZO) legen oft Mindest- und Maximalneigungen fest.

In der Schweiz ist PV 2026 wirtschaftlich sehr attraktiv. Pro m² Dachfläche erzeugt eine PV-Anlage ca. 150–180 kWh/Jahr (Südschweiz). Ein Standardpanel (ca. 1.7 m²) leistet 400–450 Wp. Bundesamt für Energie: Förderprogramm Einmalvergütung bis 30% der Investitionskosten.

Beim Satteldach gibt es zwei geneigte Dachflächen und zwei senkrechte Giebeldreiecke — einfacher und günstiger zu bauen. Das Walmdach hat vier geneigte Dachflächen ohne senkrechte Giebel — windstabiler und optisch harmonischer, aber aufwendiger und teurer.

Datenquellen: Eidg. Steuerverwaltung (ESTV), Bundesamt für Wohnungswesen (BWO), Bundesamt für Statistik (BFS), Schweizerische Nationalbank (SNB), Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV). Stand: April 2026. Alle Angaben ohne Gewähr — Haftungsausschluss.

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