Passwort-Stärke-Rechner
Passwortstärke lokal prüfen: Entropie in Bit, geschätzte Crackzeit, Zeichensatz-Analyse und Verbesserungstipps. Kein Passwort verlässt Ihren Browser — 100 % privat.
Geben Sie ein Passwort ein, um die Analyse zu starten.
Alle Berechnungen laufen vollständig lokal — kein Netzwerk-Request.
✓ Kostenlos · Keine Registrierung · Berechnung lokal im Browser · Keine Daten gespeichert
So verwenden Sie den Passwort-Stärke-Rechner
Geben Sie Ihr Passwort in das Eingabefeld ein. Sofort sehen Sie:
- Entropie: Mathematisches Mass für die Sicherheit in Bit
- Crackzeit: Wie lange ein Angreifer mit moderner Hardware braucht
- Zeichensatz-Analyse: Klein/Gross, Ziffern, Symbole, Umlaute
- Muster-Erkennung: Sequenzen, Tastaturmuster, Jahreszahlen
- Tipps: Was Sie verbessern können
Entropie-Formel
Passwort-Beispiele
Schwach: «Hund2024» → 43 Bit, Muster erkannt
Mittel: «Hund2024!» → 52 Bit
Stark: «Tr0ub4dor&3» → 62 Bit
Sehr stark: «Zebra-Kaktus-Regen-Turm» → 75 Bit (Passphrase)
Exzellent: «xK#9mP!v2@nQ4jR$» → 105 Bit
NCSC Schweiz und BSI empfehlen Passphrasen ausdrücklich als Alternative zu komplexen Passwörtern.
Warum Passwörter so oft gehackt werden
Die häufigsten Angriffsmethoden auf Passwörter:
- Credential Stuffing: Gestohlene Passwörter aus einer Datenpanne werden auf anderen Diensten getestet — besonders gefährlich, wenn Sie überall dasselbe Passwort verwenden
- Dictionary-Angriff: Milliarden bekannter Passwörter und Wörter werden durchprobiert — «Sommer2024!» wird in Sekunden gefunden
- Phishing: Sie werden zur Eingabe auf gefälschten Seiten verleitet — technisch sicherstes Passwort hilft hier nichts
- Brute-Force: Alle Kombinationen — dauert bei starken Passwörtern Milliarden Jahre
Empfehlungen des Schweizer NCSC
Das Nationale Zentrum für Cybersicherheit (NCSC) der Schweiz empfiehlt:
- Einzigartigkeit: Für jeden Dienst ein eigenes Passwort
- Länge vor Komplexität: Eine lange Passphrase schlägt ein kurzes kryptisches Passwort
- Passwort-Manager: Bitwarden, KeePass, 1Password oder ProtonPass verwenden
- Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA): Immer aktivieren, wo möglich
- Prüfung: haveibeenpwned.com prüft, ob Ihre E-Mail in bekannten Datenpannen erscheint
Passphrase vs. komplexes Passwort
Länge: 23 | Entropie: ~75 Bit | Merkbar: ja
Komplexes Passwort: «xK#9mP!»
Länge: 7 | Entropie: ~46 Bit | Merkbar: kaum
Fazit: Die Passphrase ist sicherer UND merkbarer.
Methode: 4+ zufällige Wörter aus dem Duden, getrennt durch Bindestrich oder Zahl.
Häufige Fragen zum Passwort-Stärke-Rechner
Nein. Die Analyse läuft ausschliesslich im JavaScript Ihres Browsers. Kein Passwort verlässt Ihr Gerät. Sie können sogar die Netzwerkverbindung trennen und den Rechner weiterhin vollständig nutzen. Es gibt keinen Server-seitigen Code für die Passwort-Analyse.
Die angezeigte Zeit basiert auf einem Brute-Force-Angriff mit 10 Milliarden Versuchen pro Sekunde — was einem modernen GPU-Cluster entspricht, der eine gestohlene Passwort-Datenbank offline angreift. Online-Angriffe sind viel langsamer (Sperr-Mechanismen). Die Zeit ist eine Obergrenze: Wenn das Passwort in einem Dictionary steht, wird es viel schneller gefunden.
Die beste Methode ist eine Passphrase: 4–5 zufällige deutsche Wörter kombiniert, z.B. «Kaktus-Regen-Turm-Seife» (Entropie: ~70+ Bit). Alternativ: Eine Eselsbrücke aus dem ersten Buchstaben eines Satzes: «Mein Hund läuft 3x täglich um den Zürichsee» → «MHl3xtdZ». Nutzen Sie danach einen Passwort-Manager für alle anderen Passwörter.
2FA fügt nach dem Passwort einen zweiten Verifikationsschritt hinzu: einen Einmalcode von einer Authentifikator-App (z.B. Google Authenticator, Aegis) oder per SMS. Selbst wenn ein Angreifer Ihr Passwort kennt, kann er sich ohne Ihr Gerät nicht einloggen. Das NCSC empfiehlt 2FA überall, wo es verfügbar ist.
«Passwort123!» erfüllt zwar technische Anforderungen (Gross, Klein, Ziffern, Symbol), aber es ist in Dictionary-Angriffslisten enthalten und folgt dem bekannten Muster «Wort + Zahl + Sonderzeichen». Moderne Cracking-Tools kennen dieses Schema und probieren es als erstes aus. Länge und Zufälligkeit sind wichtiger als das Erfüllen von Sonderzeichen-Regeln.