Lohnerhöhung Rechner Schweiz

Berechnen Sie, wie viel von Ihrer Lohnerhöhung netto übrig bleibt. Schweizer Grenzsteuersatz, AHV/IV/EO/ALV-Abzüge und Optimierungsmöglichkeiten — nach Kanton und Zivilstand.

Von der Redaktion darlehenrechner.ch · Aktualisiert: 16. April 2026

Schnellrechner Schnelle Schatzung
CHF
Jährlicher Bruttolohn vor Lohnerhöhung
CHF
Betrag der jährlichen Brutto-Lohnerhöhung
%
Individuell je nach PK-Reglement — meist 5–10 % des koordinierten Lohns
Netto-Mehreinnahmen (Jahr)CHF 2'318
Netto-Mehreinnahmen (Monat)CHF 193
Effektive Abzugsquote auf Erhöhung53,6 %
Sozialabgaben auf ErhöhungCHF 320
PK-Beitrag auf ErhöhungCHF 300
Steuern auf Erhöhung (est.)CHF 2'063

✓ Kostenlos · Keine Registrierung · Berechnung lokal im Browser · Keine Daten gespeichert

Mehr Details gefragt?
📊 Erweiterter Rechner Mehr Optionen, Grafiken und Szenario-Vergleich

Lohnerhöhungs-Szenarien Vergleich

CHF
%
%
%
%
%
%

Brutto-Zuwachs (grau) vs. Netto-Zuwachs (blau):

+2%CHF 1'600+4%CHF 3'200+6%CHF 4'800+8%CHF 6'400+10%CHF 8'000
Brutto-Zuwachs Netto-Zuwachs (ca.)
SzenarioNeuer BruttoBrutto + (CHF)Netto + (CHF)Nettoeffekt (%)BVG-Mehr AN
+2%CHF 81'600+CHF 1'600+CHF-3'616-226 %-CHF 80
+4%CHF 83'200+CHF 3'200+CHF-2'432-76 %-CHF 160
+6%CHF 84'800+CHF 4'800+CHF-1'248-26 %-CHF 240
+8%CHF 86'400+CHF 6'400+CHF-64-1 %-CHF 320
+10%CHF 88'000+CHF 8'000+CHF 1'12014 %-CHF 400

Nettowerte sind Schätzungen auf Basis Kanton Zürich (verheiratet, 2026). Effektiver Betrag hängt von Kanton, Familienstand und Steuerperiode ab.

Maximale Detaillierung
🚀 Profi-Rechner Alle Parameter, volle Kontrolle, maximale Genauigkeit

5-Jahres-Lohnprogression + Grenzsteuersätze + PK/3a Optimierung

CHF
%
%
%
Max. 3a 2026: CHF 7'258 (AHV-pflichtig)
Jahre

Nettolohnentwicklung (5 Jahre):

20262027202820292030
Nettolohn aktuell (Jahr 1)CHF 48'198
Nettolohn nach 5 JahrenCHF 53'781
Nettozuwachs über 5 Jahre+CHF 5'583
3a-Steuerersparnis pro JahrCHF 2'395
Grenzsteuersatz Zürich33%
JahrBruttoBVG AN3a-AbzugNettoNetto/Mt.
2026CHF 80'000-CHF 2'677+CHF 2'395CHF 48'198CHF 4'017
2027CHF 82'400-CHF 2'797+CHF 2'395CHF 49'533CHF 4'128
2028CHF 84'872-CHF 2'921+CHF 2'395CHF 50'907CHF 4'242
2029CHF 87'418-CHF 3'048+CHF 2'395CHF 52'323CHF 4'360
2030CHF 90'041-CHF 3'179+CHF 2'395CHF 53'781CHF 4'482

Grenzsteuersätze alle 26 Kantone (ca. CHF 100'000, 2026)

KantonGrenzsteuersatz
Zug22%
Nidwalden24%
Appenzell Innerrhoden25%
Obwalden26%
Uri26%
Schwyz27%
Appenzell Ausserrhoden28%
Thurgau28%
Glarus29%
Schaffhausen29%
Luzern30%
Aargau31%
St. Gallen31%
Freiburg32%
Graubünden32%
Solothurn33%
Zürich33%
Tessin34%
Wallis34%
Basel-Landschaft35%
Basel-Stadt36%
Waadt36%
Bern37%
Genf38%
Jura38%
Neuenburg38%

Richtwerte 2026. Massgeblich ist die individuelle Steuerberechnung inkl. Abzüge, Familienstand und Gemeindesteuerfuss.

Warum bleibt so wenig von der Lohnerhöhung?

Das Schweizer Steuersystem ist progressiv: Jeder zusätzliche Franken wird mit einem höheren Steuersatz belastet als der vorige. Dazu kommen feste Sozialabgaben. Der Grenzsteuersatz — also der Satz auf die Lohnerhöhung — setzt sich zusammen aus:

  • AHV/IV/EO/ALV: zusammen 6.4% (Arbeitnehmeranteil)
  • Pensionskasse: ca. 5–10% des koordinierten Lohns
  • Direkte Bundessteuer: 0–23.8% je nach Einkommen
  • Kantons- und Gemeindesteuer: 0–35% je nach Wohnsitz
Faustregel: Bei einem mittleren Einkommen (CHF 80000–120000) in einem durchschnittlichen Kanton (z.B. Zürich) werden ca. 35–45% einer Lohnerhöhung durch Abzüge "aufgefressen". In Hochsteuerkantonen (GE, VD, BE) kann es bis zu 50% sein.

Die drei Tabs erklärt

  • Netto-Effekt: Konkretes Ergebnis Ihrer Lohnerhöhung — wie viel kommt netto an?
  • Grenzsteuersatz: Welcher Prozentsatz vom nächsten Franken geht an den Staat?
  • Optimierung: Säule 3a, PK-Einkauf — Strategien um mehr zu behalten

Rechenbeispiel: CHF 5000 Lohnerhöhung in Zürich

Ausgangslage: Bruttolohn CHF 90000, ledig, Kanton Zürich
Lohnerhöhung: CHF 5000 brutto

Abzüge auf die Erhöhung:
AHV/IV/EO/ALV (6.4%): CHF 320
PK-Beitrag (6%): CHF 300
Bundessteuer (marginal ~16.5%): CHF 825
Kantons-/Gemeindesteuer (est.): CHF 750
Total Abzüge: CHF 2195

Netto-Mehreinnahmen: CHF 2805/Jahr = CHF 234/Monat
Effektive Abzugsquote: ~44%

Optimierungsstrategien für mehr Nettolohn

  • Säule 3a maximieren (CHF 7258): Spart CHF 1500–3000 Steuern pro Jahr je nach Kanton und Einkommen
  • PK-Einkauf: Vollständig abziehbar, reduziert das steuerbare Einkommen direkt
  • Berufskosten optimieren: Fahrkosten, Weiterbildung, Homeoffice-Abzug
  • Prämienverbilligung prüfen: Grenzen kennen und Einkommen steuern
  • Umzug in tiefsteuerliche Gemeinde: Bei gleicher Kantonszugehörigkeit teils CHF 2000–5000 Unterschied

Häufige Fragen zur Lohnerhöhung in der Schweiz

Je nach Kanton und Einkommensklasse bleiben nur 50–65% netto übrig. Bei CHF 90000 Brutto und CHF 5000 Erhöhung in Zürich: ca. CHF 2800 mehr pro Jahr (CHF 233/Monat). In Hochsteuerkantonen wie Genf kann es noch weniger sein.

Der Grenzsteuersatz ist der Satz auf den letzten verdienten Franken. Er setzt sich aus Bundessteuer (0–23.8%), Kantons-/Gemeindesteuer (je nach Kanton) und Sozialabgaben (6.4%) zusammen. Gesamthaft kann er bei hohen Einkommen in Hochsteuerkantonen 50%+ erreichen.

Ja. Das Säule-3a-Maximum 2026 beträgt CHF 7258. Jeder einbezahlte Franken reduziert das steuerbare Einkommen. Je nach Kanton spart man CHF 1500–3000 Steuern. Zudem wächst das Guthaben steuerbegünstigt und wird bei der Auszahlung zu einem privilegierten Satz besteuert.

Ja. Wer durch eine Lohnerhöhung die Einkommensgrenze überschreitet, verliert möglicherweise Anspruch auf Prämienverbilligung (IPV) oder erhält weniger. Dieser "Mittelstandsgraben" kann dazu führen, dass eine Lohnerhöhung netto zu weniger verfügbarem Einkommen führt. Prüfen Sie Ihren IPV-Anspruch im kantonalen Rechner.

Ja, der freiwillige Einkauf in die Pensionskasse ist vollständig vom steuerbaren Einkommen abziehbar. Wer eine Lohnerhöhung von CHF 5000 erhält und im selben Jahr CHF 5000 einschiesst, zahlt auf die Erhöhung kaum mehr Steuern und baut gleichzeitig die Altersvorsorge aus. Das Einkaufspotenzial steht im PK-Ausweis.

Datenquellen: Eidg. Steuerverwaltung (ESTV), Bundesamt für Wohnungswesen (BWO), Bundesamt für Statistik (BFS), Schweizerische Nationalbank (SNB), Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV). Stand: April 2026. Alle Angaben ohne Gewähr — Haftungsausschluss.

Verwandte Rechner