Lohnerhöhung Rechner Schweiz
Berechnen Sie, wie viel von Ihrer Lohnerhöhung netto übrig bleibt. Schweizer Grenzsteuersatz, AHV/IV/EO/ALV-Abzüge und Optimierungsmöglichkeiten — nach Kanton und Zivilstand.
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Lohnerhöhungs-Szenarien Vergleich
Brutto-Zuwachs (grau) vs. Netto-Zuwachs (blau):
| Szenario | Neuer Brutto | Brutto + (CHF) | Netto + (CHF) | Nettoeffekt (%) | BVG-Mehr AN |
|---|---|---|---|---|---|
| +2% | CHF 81'600 | +CHF 1'600 | +CHF-3'616 | -226 % | -CHF 80 |
| +4% | CHF 83'200 | +CHF 3'200 | +CHF-2'432 | -76 % | -CHF 160 |
| +6% | CHF 84'800 | +CHF 4'800 | +CHF-1'248 | -26 % | -CHF 240 |
| +8% | CHF 86'400 | +CHF 6'400 | +CHF-64 | -1 % | -CHF 320 |
| +10% | CHF 88'000 | +CHF 8'000 | +CHF 1'120 | 14 % | -CHF 400 |
Nettowerte sind Schätzungen auf Basis Kanton Zürich (verheiratet, 2026). Effektiver Betrag hängt von Kanton, Familienstand und Steuerperiode ab.
5-Jahres-Lohnprogression + Grenzsteuersätze + PK/3a Optimierung
Nettolohnentwicklung (5 Jahre):
| Jahr | Brutto | BVG AN | 3a-Abzug | Netto | Netto/Mt. |
|---|---|---|---|---|---|
| 2026 | CHF 80'000 | -CHF 2'677 | +CHF 2'395 | CHF 48'198 | CHF 4'017 |
| 2027 | CHF 82'400 | -CHF 2'797 | +CHF 2'395 | CHF 49'533 | CHF 4'128 |
| 2028 | CHF 84'872 | -CHF 2'921 | +CHF 2'395 | CHF 50'907 | CHF 4'242 |
| 2029 | CHF 87'418 | -CHF 3'048 | +CHF 2'395 | CHF 52'323 | CHF 4'360 |
| 2030 | CHF 90'041 | -CHF 3'179 | +CHF 2'395 | CHF 53'781 | CHF 4'482 |
Grenzsteuersätze alle 26 Kantone (ca. CHF 100'000, 2026)
| Kanton | Grenzsteuersatz |
|---|---|
| Zug | 22% |
| Nidwalden | 24% |
| Appenzell Innerrhoden | 25% |
| Obwalden | 26% |
| Uri | 26% |
| Schwyz | 27% |
| Appenzell Ausserrhoden | 28% |
| Thurgau | 28% |
| Glarus | 29% |
| Schaffhausen | 29% |
| Luzern | 30% |
| Aargau | 31% |
| St. Gallen | 31% |
| Freiburg | 32% |
| Graubünden | 32% |
| Solothurn | 33% |
| Zürich | 33% |
| Tessin | 34% |
| Wallis | 34% |
| Basel-Landschaft | 35% |
| Basel-Stadt | 36% |
| Waadt | 36% |
| Bern | 37% |
| Genf | 38% |
| Jura | 38% |
| Neuenburg | 38% |
Richtwerte 2026. Massgeblich ist die individuelle Steuerberechnung inkl. Abzüge, Familienstand und Gemeindesteuerfuss.
Warum bleibt so wenig von der Lohnerhöhung?
Das Schweizer Steuersystem ist progressiv: Jeder zusätzliche Franken wird mit einem höheren Steuersatz belastet als der vorige. Dazu kommen feste Sozialabgaben. Der Grenzsteuersatz — also der Satz auf die Lohnerhöhung — setzt sich zusammen aus:
- AHV/IV/EO/ALV: zusammen 6.4% (Arbeitnehmeranteil)
- Pensionskasse: ca. 5–10% des koordinierten Lohns
- Direkte Bundessteuer: 0–23.8% je nach Einkommen
- Kantons- und Gemeindesteuer: 0–35% je nach Wohnsitz
Die drei Tabs erklärt
- Netto-Effekt: Konkretes Ergebnis Ihrer Lohnerhöhung — wie viel kommt netto an?
- Grenzsteuersatz: Welcher Prozentsatz vom nächsten Franken geht an den Staat?
- Optimierung: Säule 3a, PK-Einkauf — Strategien um mehr zu behalten
Rechenbeispiel: CHF 5000 Lohnerhöhung in Zürich
Lohnerhöhung: CHF 5000 brutto
Abzüge auf die Erhöhung:
AHV/IV/EO/ALV (6.4%): CHF 320
PK-Beitrag (6%): CHF 300
Bundessteuer (marginal ~16.5%): CHF 825
Kantons-/Gemeindesteuer (est.): CHF 750
Total Abzüge: CHF 2195
Netto-Mehreinnahmen: CHF 2805/Jahr = CHF 234/Monat
Effektive Abzugsquote: ~44%
Optimierungsstrategien für mehr Nettolohn
- Säule 3a maximieren (CHF 7258): Spart CHF 1500–3000 Steuern pro Jahr je nach Kanton und Einkommen
- PK-Einkauf: Vollständig abziehbar, reduziert das steuerbare Einkommen direkt
- Berufskosten optimieren: Fahrkosten, Weiterbildung, Homeoffice-Abzug
- Prämienverbilligung prüfen: Grenzen kennen und Einkommen steuern
- Umzug in tiefsteuerliche Gemeinde: Bei gleicher Kantonszugehörigkeit teils CHF 2000–5000 Unterschied
Häufige Fragen zur Lohnerhöhung in der Schweiz
Je nach Kanton und Einkommensklasse bleiben nur 50–65% netto übrig. Bei CHF 90000 Brutto und CHF 5000 Erhöhung in Zürich: ca. CHF 2800 mehr pro Jahr (CHF 233/Monat). In Hochsteuerkantonen wie Genf kann es noch weniger sein.
Der Grenzsteuersatz ist der Satz auf den letzten verdienten Franken. Er setzt sich aus Bundessteuer (0–23.8%), Kantons-/Gemeindesteuer (je nach Kanton) und Sozialabgaben (6.4%) zusammen. Gesamthaft kann er bei hohen Einkommen in Hochsteuerkantonen 50%+ erreichen.
Ja. Das Säule-3a-Maximum 2026 beträgt CHF 7258. Jeder einbezahlte Franken reduziert das steuerbare Einkommen. Je nach Kanton spart man CHF 1500–3000 Steuern. Zudem wächst das Guthaben steuerbegünstigt und wird bei der Auszahlung zu einem privilegierten Satz besteuert.
Ja. Wer durch eine Lohnerhöhung die Einkommensgrenze überschreitet, verliert möglicherweise Anspruch auf Prämienverbilligung (IPV) oder erhält weniger. Dieser "Mittelstandsgraben" kann dazu führen, dass eine Lohnerhöhung netto zu weniger verfügbarem Einkommen führt. Prüfen Sie Ihren IPV-Anspruch im kantonalen Rechner.
Ja, der freiwillige Einkauf in die Pensionskasse ist vollständig vom steuerbaren Einkommen abziehbar. Wer eine Lohnerhöhung von CHF 5000 erhält und im selben Jahr CHF 5000 einschiesst, zahlt auf die Erhöhung kaum mehr Steuern und baut gleichzeitig die Altersvorsorge aus. Das Einkaufspotenzial steht im PK-Ausweis.