Schlafzyklen: Je Zyklus (90 min) durchlaufen Sie N1 (Einschlaf) → N2 (Leichtschlaf) → N3 (Tiefschlaf) → REM. In frühen Zyklen mehr N3-Tiefschlaf, in späten Zyklen mehr REM. Aufwachen zwischen Zyklen ist am erholsamsten.
Zum Schuldenabbau (Wochenende)+1.5h Extra (verteilt auf 2–3 Nächte)
Schlafschuld: Chronischer Schlafentzug akkumuliert sich. Studien zeigen, dass <6h/Nacht über 2 Wochen kognitiv mit 24h Schlafentzug vergleichbar ist. Vollständige Erholung braucht mehrere Nächte. Regelmässige Zeiten (auch WE) verbessern den Schlafrhythmus.
So funktioniert der Schlafrechner
Wählen Sie, ob Sie die Weckzeit eingeben (wann wollen Sie aufstehen?) oder die
Schlafenszeit (wann gehen Sie ins Bett?). Der Rechner berechnet die optimalen Zeiten
basierend auf vollständigen 90-Minuten-Schlafzyklen plus ca. 14 Minuten Einschlafzeit.
Phase 3–4 (Tiefschlaf): Körper regeneriert, kaum aufzuwecken
REM-Schlaf: Träume, Gedächtniskonsolidierung
Tipp: Am Ende eines Zyklus (nach 90 min) ist man am leichtesten aufzuwecken.
Ein Wecker in dieser Phase fühlt sich viel angenehmer an.
Beispiel
Weckzeit 7:00 Uhr — optimale Schlafenszeiten:
6 Zyklen (9h): um 21:46 Uhr einschlafen gehen
5 Zyklen (7,5h): um 23:16 Uhr einschlafen gehen
4 Zyklen (6h): um 00:46 Uhr einschlafen gehen
(Einschlafdauer von 14 min wird automatisch abgezogen)
Häufige Fragen zum Schlaf
Ein vollständiger Schlafzyklus dauert ca. 90 Minuten und besteht aus Leichtschlaf, Tiefschlaf und REM-Schlaf. In einer Nacht durchläuft man idealerweise 5–6 solcher Zyklen.
Wenn man mitten in einem Schlafzyklus aufwacht (z.B. im Tiefschlaf), fühlt man sich benommen. 7,5 Stunden entsprechen genau 5 vollständigen Zyklen und führen oft zu besserem Aufwachen als 8 Stunden, die einen Zyklus unterbrechen.
Die meisten Erwachsenen benötigen 7–9 Stunden Schlaf (5–6 Zyklen). Chronischer Schlafmangel unter 6 Stunden erhöht das Risiko für Erkrankungen und beeinträchtigt Konzentration und Immunsystem.
Biologisch ist der Körper auf Schlaf zwischen 22:00 und 6:00 Uhr ausgelegt. Regelmässige Schlafzeiten (auch am Wochenende) verbessern die Schlafqualität erheblich. Lichtexposition am Morgen hilft, den Schlaf-Wach-Rhythmus zu stabilisieren.
Datenquellen: Eidg. Steuerverwaltung (ESTV), Bundesamt für Wohnungswesen (BWO), Bundesamt für Statistik (BFS), Schweizerische Nationalbank (SNB), Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV). Stand: April 2026. Alle Angaben ohne Gewähr — Haftungsausschluss.