Risiko-LV schützt im Todesfall. ETF bietet langfristig höhere Rendite, aber kein Todesfallkapital. Kombination: Risiko-LV für Absicherung + ETF-Sparplan für Vermögensaufbau ist oft optimal.
Lebensversicherung in der Schweizer Vorsorge
In der Schweiz bietet das 3-Säulen-System bereits einen gewissen Todesfallschutz:
AHV (Witwen-/Witwerrente), Pensionskasse (BVG-Todesfallkapital und Rente) und freiwillige Vorsorge.
Eine zusätzliche Risikolebensversicherung schliesst Lücken, besonders bei jungen Familien,
hohen Hypotheken oder wenn ein Partner zu Hause ist.
Häufige Fragen zur Lebensversicherung
Wenn andere Personen finanziell von Ihnen abhängig sind: Kinder, nicht-berufstätiger Partner, gemeinsame Hypothek. Die Pensionskasse deckt zwar einen Teil ab, aber oft nicht genug für Familien.
Faustregel: 5–10× Jahreseinkommen plus ausstehende Hypothek. Bestehende PK-Leistungen (ca. 60–70% des letzten Lohns) können abgezogen werden.
Risikoversicherung: Zahlt nur bei Tod. Günstig und effizient. Gemischte Versicherung: Kombiniert Schutz mit Sparkomponente. Teurer, renditemässig oft weniger attraktiv.
Bis die Kinder selbständig sind, die Hypothek abbezahlt ist oder bis zur Pensionierung. Die Laufzeit sollte dem Zeitraum entsprechen, in dem andere auf Ihr Einkommen angewiesen sind.
Datenquellen: Eidg. Steuerverwaltung (ESTV), Bundesamt für Wohnungswesen (BWO), Bundesamt für Statistik (BFS), Schweizerische Nationalbank (SNB), Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV). Stand: April 2026. Alle Angaben ohne Gewähr — Haftungsausschluss.