Prämienverbilligung Rechner
Berechnen Sie Ihren Anspruch auf Individuelle Prämienverbilligung (IPV). Die Subvention variiert stark nach Kanton, Einkommen und Haushaltsgrösse.
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| Kanton | Grenze | Max/Jahr | Balken | Ihre Subv. |
|---|---|---|---|---|
| AG Aargau | CHF 43'000 | CHF 1'700 | kein Anspruch | |
| AR Appenzell A.Rh. | CHF 39'000 | CHF 1'400 | kein Anspruch | |
| AI Appenzell I.Rh. | CHF 37'000 | CHF 1'300 | kein Anspruch | |
| BL Basel-Landschaft | CHF 44'000 | CHF 1'900 | kein Anspruch | |
| BS Basel-Stadt | CHF 50'000 | CHF 2'200 | CHF 176 | |
| BE Bern | CHF 42'000 | CHF 1'800 | kein Anspruch | |
| FR Freiburg | CHF 43'000 | CHF 1'700 | kein Anspruch | |
| GE Genf | CHF 52'000 | CHF 2'400 | CHF 258 | |
| GL Glarus | CHF 38'000 | CHF 1'500 | kein Anspruch | |
| GR Graubünden | CHF 41'000 | CHF 1'500 | kein Anspruch | |
| JU Jura | CHF 41'000 | CHF 1'700 | kein Anspruch | |
| LU Luzern | CHF 40'000 | CHF 1'600 | kein Anspruch | |
| NE Neuenburg | CHF 44'000 | CHF 1'900 | kein Anspruch | |
| NW Nidwalden | CHF 40'000 | CHF 1'400 | kein Anspruch | |
| OW Obwalden | CHF 36'000 | CHF 1'300 | kein Anspruch | |
| SH Schaffhausen | CHF 42'000 | CHF 1'600 | kein Anspruch | |
| SZ Schwyz | CHF 48'000 | CHF 1'200 | CHF 60 | |
| SO Solothurn | CHF 41'000 | CHF 1'600 | kein Anspruch | |
| SG St. Gallen | CHF 40'000 | CHF 1'600 | kein Anspruch | |
| TI Tessin | CHF 45'000 | CHF 1'800 | CHF 0 | |
| TG Thurgau | CHF 40'000 | CHF 1'550 | kein Anspruch | |
| UR Uri | CHF 38'000 | CHF 1'400 | kein Anspruch | |
| VD Waadt | CHF 47'000 | CHF 2'100 | CHF 71 | |
| VS Wallis | CHF 43'000 | CHF 1'600 | kein Anspruch | |
| ZG Zug | CHF 55'000 | CHF 1'100 | CHF 160 | |
| ZH Zürich | CHF 45'200 | CHF 2'000 | CHF 7 |
Was ist die Prämienverbilligung?
Die Individuelle Prämienverbilligung (IPV) entlastet Haushalte mit niedrigem oder mittlerem Einkommen bei den Krankenkassenprämien. Bund und Kantone finanzieren gemeinsam diese Subvention — rund 30% der Bevölkerung erhält eine IPV.
Das Prinzip: Niemand soll mehr als einen bestimmten Prozentsatz seines Einkommens für Krankenkassenprämien ausgeben müssen. Die IPV deckt die Differenz zwischen tatsächlicher Prämie und dieser Grenze.
IPV-Berechnung vereinfacht
Zumutbare Belastung = Jahreseinkommen × Belastungssatz (6–12%)
Beispiel Zürich, Einzelperson:
Einkommen CHF 40000 × 8% = CHF 3200 zumutbar
Jahresprämie CHF 5760 (CHF 480/Monat)
IPV = CHF 5760 − CHF 3200 = CHF 2560/Jahr = CHF 213/Monat
IPV nach Kanton — grosse Unterschiede
Die Kantone setzen die Einkommensgrenzen und Belastungssätze selbst fest. Beispiele:
- Zürich: Belastungssatz 8%, Grenze Einzelperson ca. CHF 57500
- Zug: Belastungssatz 5% (günstigste Prämien), Grenze ca. CHF 65000
- Basel-Stadt: Belastungssatz 12%, höhere Prämien
- Genf: Belastungssatz 10%, hohe Prämien — IPV oft substanziell
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Die IPV ist eine staatliche Subvention für Krankenkassenprämien. Ca. 30% der Schweizer Bevölkerung erhält sie. Der Bund und die Kantone finanzieren sie gemeinsam.
In den meisten Kantonen erfolgt die IPV automatisch via Steuerdaten. In einigen Kantonen ist ein Antrag nötig — am besten bei der kantonalen Ausgleichskasse nachfragen.
Die Einkommensgrenze variiert nach Kanton: CHF 45000–65000 für Einzelpersonen, höher für Familien. In Genf und anderen teuren Kantonen sind die Grenzen höher.
Ja, in den meisten Kantonen wird die IPV direkt an die Krankenkasse überwiesen und von der monatlichen Prämie abgezogen. Sie zahlen also automatisch weniger. In einigen Kantonen erhalten Sie den Betrag direkt ausbezahlt.