Überziehungskredit-Rechner
Kontoüberziehung Kostenrechner Schweiz: Berechnen Sie Zinsen, vergleichen Sie Alternativen und optimieren Sie Ihre Liquidität. Schweizer Banken: 8–15% p.a.
✓ Kostenlos · Keine Registrierung · Berechnung lokal im Browser · Keine Daten gespeichert
So verwenden Sie den Überziehungskredit-Rechner
Der Rechner hilft Ihnen, die tatsächlichen Kosten einer Kontoüberziehung zu verstehen und günstigere Alternativen zu finden.
- Kosten berechnen: Geben Sie Überziehungsbetrag, Dauer und Zinssatz ein. Sofortige Übersicht über tägliche, wöchentliche und monatliche Kosten.
- Vergleich Alternativen: Vergleichen Sie Überziehung mit Kreditlinie, Konsumkredit und Kreditkarte.
- Optimierung: Tipps und Break-even-Berechnung für den optimalen Zeitpunkt einer Umschuldung.
Tageszins (12%): CHF 1000 × 0.0329% = CHF 0.33/Tag
Break-even: Ab wie vielen Tagen ist ein Konsumkredit günstiger?
Kontoüberziehung in der Schweiz: Was Sie wissen müssen
Eine Kontoüberziehung entsteht, wenn Ausgaben den verfügbaren Kontostand übersteigen. Schweizer Banken unterscheiden zwischen:
- Geduldete Überziehung: Keine formelle Vereinbarung, Bank toleriert kurzfristige Defizite. Zinssatz: 10–15% p.a. Kann jederzeit widerrufen werden.
- Vereinbarte Kreditlinie: Vertragliches Kontokorrentkreditlimit. Zinssatz: 8–12% p.a. Kündigung nur mit Fristen möglich.
- Lombardkredit: Kredit gegen Wertschriftenverpfändung. Zinssatz: 5–9% p.a. Günstigste Option für Wertschriftenbesitzer.
Kostenvergleich: Überziehung vs. Alternativen
Kontoüberziehung (12%): CHF 19.73
Kreditkarte Teilzahlung (12%): CHF 19.73
Konsumkredit (9%): CHF 14.79
Kreditlinie (8%): CHF 13.15
Szenario: CHF 5000 für 90 Tage
Kontoüberziehung (12%): CHF 147.95
Konsumkredit (9%): CHF 110.96
Kreditlinie (8%): CHF 98.63
Ersparnis Kreditlinie vs. Überziehung: CHF 49.32
Wann ist eine Überziehung akzeptabel?
Für sehr kurze Durationslagen (1–7 Tage) und kleine Beträge (unter CHF 500) ist eine Kontoüberziehung praktisch und akzeptabel. Die Kosten sind gering und der administrative Aufwand einer Alternative nicht gerechtfertigt. Bei Beträgen über CHF 1000 und Dauer über 14 Tage sollte man Alternativen prüfen.
Häufig gestellte Fragen zur Kontoüberziehung
Bei 12% p.a.: CHF 1000 × 12% / 12 Monate = CHF 10.00 für 30 Tage. Bei 15% p.a.: CHF 12.50. Pro Tag: CHF 0.33 (12%) resp. CHF 0.41 (15%). Diese Zinsen werden monatlich dem Konto belastet.
Banken mit günstigen Kontokorrentzinsen (ca. 2024–2026): Kantonalbanken: 8–10%, Neobanken (Neon, Yuh): oft kein Dispositionskredit, Raiffeisen: ca. 10–12%, Grossbanken (UBS, ZKB): 11–13%. Prüfen Sie Ihren Kontokorrentvertrag oder fragen Sie direkt bei Ihrer Bank nach dem aktuellen Dispositionszins.
Bei Überschreitung des vereinbarten Limits erheben Banken oft zusätzliche Gebühren (CHF 10–30 pro Vorfall) und einen höheren "Strafzinssatz". Im schlimmsten Fall wird die Überweisung zurückgebucht. Notfallüberbrückungen über die Grenze hinaus sollten immer vorab mit der Bank besprochen werden.
Ja, auf Antrag. Voraussetzungen: regelmässiges Einkommen, gute ZEK-Bonität, stabile Bankenbeziehung. Das Limit ist meist an das Monatseinkommen geknüpft (typisch 1–2 Monatsgehälter). Bei Erhöhungen prüfen Banken die Tragbarkeit nach KKG-Regeln.
Zinsen auf Kontoüberziehungen sind als Schuldzinsen in der Steuererklärung abzugsfähig — jedoch nur im Rahmen des Schuldzinsabzugs (max. steuerbarer Vermögensertrag + CHF 50000 resp. CHF 25000 für Alleinstehende). Bei kleinen Überziehungsbeträgen ist der Steuereffekt meist vernachlässigbar.