Säule-3a-Bank-vs-Versicherung-Rechner
Säule 3a Bank vs. Versicherung — Endkapital, Kosten und Risikoschutz im direkten Vergleich. Maximalbeitrag 2026: CHF 7258.
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So verwenden Sie den Vergleichsrechner
Der Rechner zeigt Ihnen in drei Tabs, wie sich Bank- und Versicherungslösungen bei der Säule 3a unterscheiden.
- Vergleich: Endkapital und Gesamtkosten nach Ihrer Laufzeit
- Rendite-Analyse: Verschiedene Szenarien (konservativ, ausgewogen, dynamisch)
- Flexibilität: Persönliche Empfehlung je nach Flexibilitäts- und Risikobedarf
Versicherung: Nettoeinzahlung = Prämie − Risikokosten − Verwaltung; Endkapital zu Garantierzins (~1.5–2.5%)
TER typisch: finpension 0.39% | True Wealth 0.50% | aktive Fonds 1.0–1.5%
Säule 3a: Bank vs. Versicherung in der Schweiz
Die Säule 3a ist die gebundene Vorsorge im Schweizer 3-Säulen-System. Sie können Beiträge vollständig vom steuerbaren Einkommen abziehen (max. CHF 7258 mit PK). Bei der Anlageform haben Sie die Wahl: Bank/Wertschriften oder Lebensversicherung.
Bank/Wertschriften-Lösung (empfohlen für die meisten)
Typische Anbieter wie finpension (0.39% Gesamtgebühr), True Wealth (0.50%), Frankly (ZKB) oder VIAC investieren Ihre 3a-Beiträge in günstige ETFs. Langfristig historisch 4–7% p.a. brutto. Bei 30 Jahren CHF 7258/Jahr und 5% Rendite ergibt das rund CHF 480000 Endkapital.
- Jederzeit Beiträge anpassen oder pausieren
- Kein Abschlussgebühr, keine Provision
- Kein Risikoschutz — diesen separat abschliessen
Versicherungslösung (nur bei echtem Risikobedarf)
Lebensversicherungen mit 3a-Sparkomponente (z.B. Swiss Life, Zurich, AXA) bieten Prämienbefreiung bei Invalidität und einen Todesfallschutz. Allerdings fliessen typischerweise 15–25% der Prämie in Risikokosten und Verwaltung. Abschlusskosten von 3–5% der Gesamtprämien werden in den ersten Jahren verrechnet.
- Sinnvoll: Hauptverdiener mit Familie, kein ausreichender BVG-Schutz
- Nicht sinnvoll: Wenn Risikoschutz ohnehin vorhanden oder nicht benötigt
- Kündigung: hohe Kosten, Rückkaufswert oft tiefer als Einzahlungen
Empfehlung der Finanzexperten
Die Stiftung für Konsumentenschutz und unabhängige Finanzberater empfehlen in den meisten Fällen die Trennung: 3a-Wertschriften für den Sparanteil, separate Risikoversicherung (Todesfallschutz, Erwerbsunfähigkeitsrente) nur wenn nötig. So sparen Sie Kosten und behalten die Flexibilität.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Bank: Tiefe Kosten (0.2–0.5% TER), flexibel, historisch 4–7% Rendite, kein Risikoschutz.
Versicherung: Prämienbefreiung bei IV, Todesfallschutz, aber hohe Kosten und Bindung.
CHF 7258 für Angestellte mit Pensionskasse. Selbstständige ohne PK: max. CHF 36288 (20% des Nettoeinkommens).
Nur wenn konkreter Risikoschutz nötig. Für reinen Vermögensaufbau: Bank/Wertschriften deutlich besser — bis CHF 100000–150000 Mehrertrag über 30 Jahre.
Bei Invalidität (ab IV-Grad 40%) übernimmt die Versicherung die weiteren 3a-Prämien. Das Kapital wächst weiter ohne Einzahlungen. Dieser Schutz kostet ~0.5–1.5% der Prämie jährlich.
Ja. Viele Finanzexperten empfehlen: 3a-Wertschriften für den Sparanteil + separate Risikoversicherung (Todesfallschutz, BVG-Ergänzung). So trennen Sie Sparen und Absichern optimal.