Maklergebühren Rechner Schweiz
Maklercourtage, Netto-Verkaufserlös und Vergleich traditioneller vs. Online-Makler für Ihre Schweizer Immobilie — transparent berechnet.
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Maklergebühren beim Immobilienverkauf in der Schweiz
Im Gegensatz zu Deutschland oder Österreich gibt es in der Schweiz keine gesetzliche Regelung zur Maklercourtage. Der Markt hat sich auf folgende Praxis eingespielt:
- Traditioneller Makler: 2–3% des Kaufpreises, zuzüglich 8,1% MWST. Courtage wird vom Verkäufer bezahlt.
- Neho (Online-Makler): Fixgebühr ab CHF 7\'900 für Standardobjekte, mit digitalem Fokus und professionellen Fotos.
- Betterhomes: Flatrate ca. CHF 11\'900 inkl. MWST, Rundum-Service zu Fixpreis.
- FSBO (ohne Makler): Selbstverkauf möglich, aber Immoportale kosten CHF 500–2\'000 und es fehlt oft die Verhandlungserfahrung.
Rechenbeispiel: Villa für CHF 1200000
| Verkaufspreis | CHF 1200000 |
| Provision 2,5% (netto) | CHF 30000 |
| MWST 8,1% auf Provision | CHF 2430 |
| Provision total | CHF 32430 |
| Notarkosten + Grundbuch | CHF 4500 |
| Netto-Erlös Verkäufer | CHF 1163070 |
Ohne Grundstückgewinnsteuer (kantonal unterschiedlich).
So verwenden Sie den Maklergebühren-Rechner
- Tab "Provision berechnen": Geben Sie Verkaufspreis und Provisionssatz ein — Sie sehen sofort die Courtage und den Netto-Erlös.
- Tab "Vergleich Modelle": Vergleichen Sie einen traditionellen Makler mit einem Online-Makler und sehen Sie die Ersparnis in CHF.
- Tab "Netto-Erlös": Berechnen Sie alle Verkaufskosten inkl. Handänderungssteuer, Notar und Grundbuch für eine vollständige Analyse.
Häufige Fragen zur Maklercourtage
Üblich sind 2–3% des Verkaufspreises zuzüglich MWST (8,1%). Bei CHF 800000 und 2,5% Provision: CHF 21620 inkl. MWST. Es gibt keine gesetzliche Vorgabe — der Satz ist verhandelbar.
Bei Objekten über CHF 500000 sparen Sie mit einem Online-Makler oft CHF 5000–15000. Der Kompromiss: weniger persönliche Beratung und Sie übernehmen mehr Eigenwerkleistung (Besichtigungen koordinieren, Verhandlungen).
Ja. Besonders bei hochpreisigen Objekten (über CHF 1,5 Mio.) ist ein niedrigerer Provisionssatz (1,5–2%) verhandelbar. Manche Makler bieten auch Hybridmodelle an: tiefere Provision plus Erfolgsbonus.
Die Grundstückgewinnsteuer wird auf den Gewinn (Verkaufspreis minus Anlagekosten inkl. Maklercourtage, Notarkosten etc.) erhoben. Die Steuer ist kantonal geregelt und variiert stark. Die Besitzdauer ist entscheidend: länger = tiefer. In vielen Kantonen bei über 20 Jahren Besitzdauer deutlich reduziert.